Zweiter Tabellenplatz!

Kapitän Matti Wagner überzeugte erneut und steuerte acht Treffer zum Rrfolg seiner Mannschaft bei. Archivbild: Dietmar Albrecht

Mecklenburger Stiere holen neunten Saisonsieg in Grünheide 39:22 (21:9)

Der überraschende Sprung der Mecklenburger Stiere auf den zweiten Tabellenplatz war nur mit Schützenhilfe aus Rostock möglich.Trotzdem erfüllten die Stiere ihre Auswärtsaufgabe ordentlich: mit einem deutlichen Sieg in Grünheide. Fürs Torverhältnis wäre mehr drin gewesen. Zu viele Fehler und ein Verwalten des Vorsprungs verhinderten eine größere Ausbeute.

Für die Partie beim Tabellenletzten stand fest, dass hier zwei Pflichtpunkte zu holen sind. Nach kurzem Eintauchen in die Atmosphäre beim Grünheider SV (3:3, 5.) übernahmen die Gäste aus Schwerin und gaben die sich aufbauende Führung bis zum Abpfiff nicht mehr aus der Hand. Der Sieg der Handballstiere war zu keiner Zeit gefährdet. Ganz im Gegenteil. Sie setzten sich sehenswert ab, schon in der ersten Halbzeit mit einem krassen 10-Tore-Lauf vom 5:6 (11.) hin zum 5:16 (22.). Bis zur Halbzeit bauten die Gäste ihren Vorsprung auf zwölf Tore aus (21:9). „Das war bis dahin zufriedenstellend“, schätzte Trainer Michael Gutsche ein. Der Abstand sprach für die Stiere, gute Aktionen in der ersten und zweiten Welle und eine passable Abwehr. Mehr Lob zollte Michael Gutsche seinen Schützlingen jedoch nicht, weil bereits in den ersten 30 Minuten nicht alles gut und nach seinem Plan lief.

Obwohl die Schweriner ihren Vorsprung kontinuierlich hochschraubten, ließen sie Konzentration und Engagement in der zweiten Halbzeit phasenweise vermissen. Offensichtlich hatten, was ja durchaus passieren kann, einige Spieler nicht ihren Sahnetag erwischt. Gleich vier Siebenmeter-Werfer probierten sich für die Stiere an der Straflinie – mit mäßigem Erfolg. Die Stiere produzierten zu viele technische Fehler. Was die Männer um Erfolgsgarant und Kapitän Matti Wagner auszeichnete, war abermals ein geschlossener Auftritt. „Und damit haben wir sicher gewonnen. Haken dran und Augenmerk auf die nächste Partie“, sagt der Headcoach. Die ist ein Heimspiel, und zwar am Sonntag um 16 Uhr gegen BFC Preussen aus Berlin. (ba)

Raatz, Sarrach – Runge 4, Fröbel 3, Präckel 2, Ivanytsia 3, Leśniak 5, Lübbert 3, Finkenstein 1, Wagner 8/2, Kortstegge 4/1, Christ, Schwaß 4, Gieratz 2

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