Es war mehr drin!

Justin Wolf trug sieben Treffer zum Ergebnis bei. Archivfoto: Dietmar Albrecht


Mecklenburger Stiere unterliegen Tabellendritten OSF 25:30 (12:15)

Ohne Haftmittel, in einer Halle mit glattem Boden, bei einem Kontrahenten, der drei Plätze besser in der Tabelle dasteht: Die Handballstiere wussten, dass die Begegnung bei OSF fordernd sein wird. Dennoch legten sie beherzt los. Die Abwehr arbeitete sehr ordentlich, das Zusammenspiel funktionierte. Und auch das Torewerfen gelang: Über die Stationen 5:8 (13.), 7:10 (19.) und 12:15 (30.) setzten die Männer um Headcoach Michael Gutsche zur Freude der mitgereisten Fans ein Zeichen. Mit Anpfiff der zweiten Halbzeit kam noch ein Treffer drauf – vier Tore Abstand sollten eine gute Ausgangsposition sein, um in Berlin etwas zu reißen.
Doch wie schon öfter kam dann aus heiterem Himmel ein Bruch ins Spiel der Schweriner. Sie ließen die Gastgeber unnötig aufdrehen und mit einem 6-Tore-Lauf eine deutliche Ansage machen. Die Ansprache in der frühen Auszeit der zweiten Runde fruchtete schon. Die Stiere gaben nicht auf, kämpften weiter. Doch es fehlte an starker Geschlossenheit, an blindem Vertrauen. Freie Bälle wurden liegen gelassen, die Siebenmeter-Quote – immerhin gab es sechs Strafwürfe zugunsten der Gäste – lag bei 33 Prozent. Am Ende schraubten die Berliner ihren Erfolg in die Höhe und festigten mit zwei gewonnenen Punkten ihre Position.

Für die Mecklenburger Stiere stehen jetzt noch zwei Partien aus: Das letzte Heimspiel steigt mit großem Handballfest und Derby-Laune am Sonntag, den 3. Mai. Anpfiff gegen die zweite Vertretung vom HC Empor Rostock ist um 16 Uhr. Für als erwachsenen Handbalfans spendiert der Verein als Dankeschön für den tollen Support in dieser Saison Freibier. Die Kinder – im gelben Stiereshirt mit freiem Eintritt – dürfen sich auf eine Hüpfburg und Eiscreme freuen. „Wir schmeißen den Grill an und möchten mit unseren großartigen Fans einen schönen Nachmittag verbringen. Zuvor sollten unsere Handballstiere uns gern einen Heimsieg schenken“, sagt Geschäftsstellenleiter Mathias Wächter. (ba)


Raatz, Sarrach – Runge 3/1, Fröbel, Linke, Wolf 7, Ivanytsia 1, Lübbert 1, Finkenstein, Wagner 1, Kortstegge 3/1, Müller 4, Christ, Sickert, Schwaß 5

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