Viele Tore bei einem guten Spiel

Ein schönes Spiel, ein verdienter Sieg: Die Stiere hatten allen Grund zum Jubeln. Foto: Dietmar Albrecht
Mecklenburger Stiere gewinnen gegen TSG Lübbenau 63 mit 41:31 (22:15)

Zufrieden waren sie, die Zuschauer. „Das war ein schönes Spiel!“ schwärmten sie schon beim Verlassen der Halle. Die Mecklenburger Stiere gönnten sich eine Viertelstunde als Einstieg für ein nachfolgendes Angriffsfeuerwerk, das in der Umsetzung nun fast gar nichts mehr zu wünschen übrig ließ. Mehr als Dreiviertel der offensiven Aktionen führten zum Torerfolg. Grund zum Jubeln allemal, aber wirklich auch Grund zur Freude über geduldiges Agieren, konsequentes Umsetzen des Matchplans und wahre Spielfreude. Es lief einfach, konnte auch Michael Gutsche als Coach seinen Männern attestieren. Der Trainer sieht allerdings durchaus Handlungsbedarf in der Abwehrarbeit.

Nach dem 9:9 in der 15. Minute schalteten die Gastgeber einen Gang hoch und setzten sich bis zum Pausenpfiff auf ein komfortables 22:15 ab. Auch nach Rückkehr auf die Platte hatten die Gäste aus dem Spreewald nur wenig Chance, den Stieren in wechselnder Formation ernsthaft Paroli zu bieten. Die Schweriner konnten über die gesamte Breite, und auch wieder mit den genesenen Lubomir Ivanytsia und Daniel Leśniak in ihren Reihen, sozusagen ihr Ding machen. Und das, wie schon angemerkt, machten sie richtig gut. Glückwunsch zum wohlverdienten Sieg und zu vielen Toren, die letztlich dazu beitragen, dass ob der für die Stiere guten Differenz ihnen aktuell der weite Tabellenplatz zusteht.


Stier des Spiels wurde dieses Mal Justin Wolf. Mit acht Toren, davon vier Siebenmetern und einer Quote von 89 Prozent hat er sich den Titel zu recht verdient. Am Samstag reisen die Handballstiere an die Ostsee und sind auf der Sonneninsel Usedom beim gleichnamigen Verein zu Gast. Das wird zweifelsohne eine Spitzenpartie zweier punktgleicher Mannschaften. Das gastgebende HSV-Team wird alles daran setzen, unsere Männer zu ärgern. Die gehen guten Mutes und mit Rückenwind der vergangenen Partie ins Spiel. Anpfiff ist um 19 Uhr. Barbara Arndt

Raatz, Sarrach – Runge 4, Wolf 8/4, Präckel 1, Ivanytsia 2, Leśniak 4, Lübbert 2, Kortstegge 4, Müller 2, Grabow 3, Schwaß 3, Åtting 7

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