Danke und alles Gute für euch!

Stiere nach letztem Heimspiel

Ein letztes Mannschaftsbild mit den Akteuren, die nicht mehr bei den Stieren spielen werden. Foto: Dietmar Albrecht

Mecklenburger Stiere verabschieden Spieler bei letzten Heimspiel der Saison

Irgendwann kommt der Tag, an dem auch Handballschuhe an den berühmten Nagel gehängt werden. Für Urgestein Daniel Fnkenstein war es beim letzten Heimspiel der Saison 2025/26 sowiet. „Eigentlich wollte ich schon letzten Sommer aufhören. Doch mein Sohn Pepe hat gesagt, ich darf noch nicht gehen, weil er eine Saison mit mir spielen wollte.“ So hat Daniel noch ein Jahr drangehängt, sicher auch, um nochmal mit den Jungs unterwegs zu sein.

Jetzt war er ein bisschen aufgeregt, ein bisschen mehr als sonst. „Ich würde gern gewinnen, das fühlt sich für die letzte Partie vor heimischer Kulisse einen besser an und markiert einen schönen Schlussstrich unter meine Laufbahn.“ 25 Jahre Handball, 18 davon im Stiere-Trikot – „das ist mehr als die Hälfte meines Lebens“, sagt Daniel, den die Emotionen getragen haben. Für ihn war die Mannschaft immer das Wichtigste, nicht etwa das Rampenlicht, in das Kreisläufer ohnehin eher selten geraten. „An dieser Position arbeitest du mehr für andere, die an der Zahl von Toren oder Paraden gemessen werden. Für mich war es wichtig, Spaß zu haben. Ich bin dankbar, dass Teo und Robert mich zurückgeholt haben, Fans uns feiern, Anne und Pepe mir Freiräume gewährt haben und ich auch körperlich nicht ernsthaft ausgebremst wurde.“ Die Knochen geben das Spiel noch her, aber die Leichtigkeit, um im modernen Handball mitzuhalten, schwindet dann doch, räumt Finki ehrlich ein. Er freut sich auf deutlich mehr Freizeit.

Der Blick zurück ruft besondere Momente in Erinnerung. „Mein Sprung aus dem Jugend- in den Männerbereich war so einer. Gleich in die 2. Liga, da waren Welten dazwischen und ich musste erstmal ankommen. Auch die erste Saison nach dem Studium in der 3. Liga war toll – eine bunt gewürfelte Truppe mit vielen Schwerinern…“ Zu Ende geht die sportliche Laufbahn für den Handballroutenier da, wo sie begonnen hat: in der Kästner-Halle. Auch das war nicht jedem vergönnt, weiß Daniel.

Mit Daniel verlassen weitere Spieler die Handballstiere: Wir wünschen unserem bisherigen Kapitän Matti Wagner sowie Jonas Christ, Demian Linke, Max Kahl und Joel Gieratz alles Gute auf ihrem weiteren Weg. Ein besonderes Dankeschön geht an Denny Schiller aka BULLI für seinen starken Einsatz in den zurückliegenden beiden Jahren.

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