Fahrlässig einen Punkt verspielt

Bahne Lübbert

Bahne Lübbert steuerte drei Treffer zum Remis bei. Archivbild: Dietmar Albrecht

Mecklenburger Stiere kommen bei Blau-Weiß in Berlin nicht über ein 31:31 hinaus

Statt Boden gutzumachen, zeigten die Mecklenburger Stiere bei der Sportvereinigung Blau-Weiß Berlin einen insgesamt nur mäßigen Auftritt. Am Ende stand bei den Schwerinern immerhin noch ein Punkt zu Buche.
Es gibt immer Gründe für ein Spiel, bei dem es nicht so läuft, wie es sollte. Bei der Auswärtspartie der Handballstiere am Samstag in Berlin zählten ein ziemlich glatter Hallenboden und das Haftmittelverbot zu den Dingen, die bisher jede Mannschaft bei den Blau-Weißen monierten. Aber mit solchen Begründungen muss ein Spitzenteam nicht anreisen. Ein Plus an Motivation, Kampfgeist und Leidenschaft hätten ganz sicher dazu beigetragen, dem Aufsteiger mehr abzuringen. 
Doch genau damit taten sich die Schweriner schwer.

„Wir kamen schlecht in die Begegnung“, sagt Headcoach Michael Gutsche nach der Partie. In der ersten Halbzeit haben sowohl Abwehr als auch Torhüter Yannick Raatz ihren Job nicht gemacht. Mit 20:14 zum Pausenpfiff glänzte der im Abstiegskampf befindliche Gastgeber gegenüber dem Favoriten. „Es fehlten einige Prozent an Einstellung“, attestiert Michael Gutsche seinen Spielern. Denen gelang keine einzige Führung im ersten Durchgang, bis zur 20. Minute blieben sie zwar in Schlagdistanz (12:10). Dann legten die Hauptstädter noch einen Zahn zu und gingen mit einem 6 Tore-Vorsprung in die Kabine.

Auch in der zweiten Hälfte fehlte es den Gästen an Biss. Eine veränderte Einstellung konnte Trainer Gutsche erst registrieren, als manche Stiere offensichtlich merkten, dass ihnen die Partie gänzlich entgleiten könnte. In der Crunchtime waren sie wieder auf zwei Treffer dran (28:26, 52.), glichen erstmals beim 30:30 (57.) aus. „Es wurden insgesamt zu viele freie Bälle verworfen“, merkt der Coach an, der mit diesem einen Punkt alles andere als zufrieden sein dürfte.
 Häkchen dran, Einstellung ändern und intensiv auf die nächste Begegnung vorbereiten – so starten die Mecklenburger Stiere in die erste Märzwoche. Die hält die nächste Auswärtspartie bereit: Am 7. März geht es gegen den Ludwigsfelder HC, aktuell auf Rang 8 der Tabelle. (ba)

Raatz, Sarrach – Runge 6/2, Präckel 2, Ivanytsia 1, Leśniak 6, Lübbert 3, Wagner 3, Kortstegge, Müller 3, Schwaß 5, Gieratz 2

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