Partie von Anfang an geprägt

Malte Runge war erneut erfolgreichster Werfer der Stiere. Foto: Dietmar Albrecht

Mecklenburger Stiere gewinnen 38:29 gegen Warnemünde

Das Handballjahr fing für die Mecklenburger Stiere nach einer vierwöchigen Pause gut an. Sie holten sich mit einem souveränen Auftritt zwei Punkte beim Heimspiel gegen den SV Warnemünde. Knapp 600 Handballfans feierten ihre Mannschaft.

Die lange spielfreie Zeit war den Schweriner Handballmänner schon etwas anzumerken. Sie brauchten ein paar Minuten, um in die Partie zu kommen und sich in der gewohnten Stärke aufzubauen. Allerdings ließen die Gastgeber keinen Zweifel daran, wer die Punkte auf sein Konto verbuchen wollte.
Nach besagter Zurückhaltung in den ersten Minuten legten die Schweriner Handballmänner einen Gang zu und setzten sich zur Freude begeisterter Zuschauer schnell ab (5:2, 9.; 7:3, 13.). Vor allem Malte Runge und Daniel Leśniak überzeugten mit individueller Qualität und sehenswerten Treffern. Schon nach einer guten Viertelstunde beim Stand von 9:4 musste sich Warnemünde beim Timeout sortieren. Ungeachtet dessen setzten die Gastgeber ihr Spiel fort, suchten das Tempospiel und konnten so manchen Konter verwandeln. „Mich hat gefreut, dass bei diesem Spiel auch der Kreis besser eingebunden wurde“, lobte Headcoach Michael Gutsche. Dank guter Anspiele von Tim Schwaß war es für Bahne Lübbert ein Kinderspiel, den Ball im Netz unterzubringen.

Interessanter Weise wechselten sich immer wieder Phasen ab von sehr guter Präsenz und erfolgreichem Spiel mit solchen, die von weniger Konzentration, Fehlern und Ungeduld geprägt waren. „Auch in der Abwehr haben wir etwas zu viel zugelassen“, schätzt Michael Gutsche ein, der nach einem Halbzeitstand von 18:13 seine Männer auf die zweiten 30 Minuten einstellte. Mit dem Ergebnis, dass die Defensive fortan kompakter stand, das reaktive Verhalten bis in die Schlussminuten aufrechterhalten wurde und die Spielfreude noch weiter wuchs. Support von der Bank und den Rängen trug mit dazu bei, den Druck auf die Gäste zu erhöhen und auch ein hohes Tempo zu halten. Solide präsentierten sich auch in dieser Partie die beiden Schlussmänner Janis Sarrach und Yannick Raatz. Eine geschlossene Mannschaftsleistung gehört definitiv zu den Dingen, die hervorgehoben werden müssen. Und so brannte zum Ende nichts mehr an, völlig verdient gewannen die Hausherren mit 38:29.

Natürlich waren die Handballstiere in der Bringepflicht. Mit voller Bank und Heimvorteil hatten sie die Favoritenrolle klar auf ihrer Seite. „Und die haben wir genommen und am Ende unsere Pflichtaufgabe souverän erfüllt“, bewertet Michael Gutsche das Spiel. Für die Zuschauer gab es sehenswerte Momentaufnahmen und insgesamt einen guten Eindruck von den Handballstieren, die sich mit dem Erfolg vom Wochenende wieder auf Rang 4 platzierten. Am kommenden Sonnabend geht’s zum Grünheider SV. Das nächste Heimspiel darf für den 1. Februar vorgemerkt werden. Zu Gast ist dann am familienfreundlichen Handballnachmittag die Vertretung von BFC Preussen. Barbara Arndt


Raatz 1, Sarrach – Runge 9/4, Fröbel, Wolf, Präckel 3, Ivanytsia 2, Leśniak 8, Lübbert 5, Finkenstein 1, Wagner 3, Kortstegge 1, Christ 1, Schwaß 4, Gieratz

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