Niklas Kortstegge (hier im Hinspiel) steuerte aktuell drei Treffer bei. Archivbild: Dietmar Albrecht
Mecklenburger Stiere unterliegen bei der SG Uni Greifswald/Loitz 25:30 (11:18)
Ausgerechnet jemand, der vor Jahren selbst die Schweriner Farben getragen hat, ließ den Handballstieren wenig Raum, in Loitz zum Erfolg zu kommen. Ein fabelhaft aufgelegter Jan Kominek hütete das Tor der Gastgeber und ließ Schweriner Werfer viel zu oft scheitern. Die gute Leistung seiner Kollegen im Stiere-Tor konnte deren Niederlage nicht verhindern.
Dabei waren die Schweriner gut in die Partie gestartet. Nach sieben Minuten hatten die mitgereisten Fans alle Hoffnung auf Zählbares (5:2). Doch die Freude hielt nicht lange. Die Loitzer wendeten sehr schnell das Blatt und hatten binnen fünf Minuten einen 5-Torelauf hingelegt (7:5). Die Männer von Michael Gutsche ließen einige Hundertprozentige einfach liegen. Trotz teilweise guten Spiels verfehlten zu viele Bälle das Tor und das Spiel die gewollte Richtung. Mit 18:11 ging es in die Kabine. „Die ersten 30 Minuten haben uns diese Partie verlieren lassen. Es fehlte die Konsequenz in allen Bereichen“, schätzte Michael Gutsche nach der Begegnung ein.
Im zweiten Durchgang machten seine Männer es besser. „Doch immer, wenn die Möglichkeit da war, unsere Gastgeber unter Druck zu setzen, haben technische und individuelle Fehler uns das Drehen der Partie vermasselt. Oder aber Jan Kominek war zur Stelle.“ So gelang zum Ende hin nur eine marginale Korrektur des Ergebnisses von 25:30. Es bleibt beim Tabellenplatz 5.
Der verletzungs- und weiterhin auch krankheitsbedingt dezimierte Kader der Stiere bekam in Loitz Unterstützung von gleich drei Spielern der U23. Den Männern steht jetzt eine Spielpause bevor. Weiter geht es mit dem drittletzten Heimspiel der Saison am 12. April. Zu Gast ist dann die Vertretung von der TSG Lübbenau. (ba)
Sarrach, Raatz – Runge 2, Linke 4, Wolf 4, Lesniak 2, Finkenstein, Grabow, Wagner 6/2, Kortstegge 3/2, Christ, Siebert 1, Schwaß 3, Kahl, Lenz